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Neues Bad in Dottendorf: Ratskoalition wirft Badgegnern Irreführung vor
10. Juli 2018 | Christos Katzidis

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Nur mit dem neuen Wasserlandbad in Dottendorf wird die Sanierung des Hardtbergbades und der Beueler Bütt durchgeführt. Der Standort Frankenbad erhält nur so eine tragfähige und nachhaltige Zukunft. Ein Baustopp des Wasserlandbades führt dazu, dass die unendlichen Diskussionen um die Frage welche Bäder saniert werden von Neuem beginnen wird. Ein Baustopp bedeutet ebenfalls nicht, dass Bonn dann vier ‚Stadtteilbäder‘ bekommt.

„Mit Un- und Halbwahrheiten sowie geschmacklosen Aktionen in den sozialen Medien verüben die Initiativen und die SPD gegen den Badneubau gezielte Desinformation der Wahlberichtigten im derzeit laufenden Bürgerentscheid. Wider besseren Wissens wird beispielsweise die unwahre Behauptung aufgeworfen, Stadtverwaltung und Ratsmehrheit wollten statt der Sanierung der beiden Bäder im Hardtberg und in Beuel nur in das neue Wasserlandbad investieren. Hier wird vorsätzlich Irreführung der Wahlberechtigten betrieben, um sie zu manipulieren und den Neubau zu verhindern. Der Stadtrat hat am 22.09.2016 den Beschluss gefasst, die Beueler Bütt und das Hardtbergbad zu sanieren. Bonn wird in Zukunft mit dem Neubau auch weiterhin 14 Schwimmbäder haben,“ so die gemeinsame Erklärung der Fraktionsvorsitzenden.

Die Ratskoalition aus CDU, GRÜNEN und FDP weist ausdrücklich darauf hin, dass bereits ca. 25 Millionen Euro im städtischen Haushalt für die Sanierung des Hardtbergbades und der Beueler Bütt eingestellt sind und die Planungen bereits laufen. Daran ändert auch der geplante Badneubau in Dottendorf nichts. Ganz im Gegenteil. Die Art der Finanzierung des Neubaus schafft Spielräume, um die dringend notwendige Sanierung von Hardtbergbad und Beueler Bütt besser stemmen zu können. Außerdem wurden die notwendigen Schritte, zur Optimierung des Standortes Frankenbad, für die Menschen in der Nordstadt eingeleitet. Nordstadt und Bad Godesberg sollen mit anderen Nutzungen der Gebäude und Fläche von Franken- und Kurfürstenbad nachhaltig aufgewertet werden.

Den Badgegnern scheint jedes Mittel recht, um mit falschen Behauptungen Front gegen das neue Familien-, Sport- und Schulbad in Dottendorf zu machen. Die Gegner diffamieren das neue Schwimmbad als vermeintliches ‚Zentralbad´, während sie die Bestandsbäder zu bürgernahen ‚Stadtteilbäder‘ erheben. Damit betreiben die Gegner eine vorsätzliche Irreführung der Menschen in Bonn. Zudem werden Plakate der Befürworter des Neubaus mit Störern rechtswidrig beklebt. Die Gegner des Neubaus diskreditieren mit solchen Vorgehensweisen und Aktionen im besonderen Maße auch die Bürgerbeteiligung.

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Version 5.00 vom 10. Mai 2017 - © Andreas Niessner