Christlich Demokratische Union Deutschlands - Kreisverband Bonn  
http://www.luecking-michel.de
Unbenannte Seite
Unbenannte Seite
AK Innere Sicherheit

CDU-Kreisverband Bonn
Leiter

Jürgen Wehlus

Mobil: 0171 1455362
eMail: jwehlus(at)t-online.de
Spamschutz:
Bitte ersetzen Sie "(at)" durch "@"!

Stv. Leiterin

Evelyn Höller

eMail: evelynhoeller(at)gmx.net
Spamschutz:
Bitte ersetzen Sie "(at)" durch "@"!

Runder Tisch zum Thema "Respekt für unsere Polizei"
Die AK-Leiter Benedikt Hauser (l.) und Evelyn Höller mit Kriminalhauptkommissar a.D. Georg Prüfling, Dozent an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW
Bild vergrößert Die AK-Leiter Benedikt Hauser (l.) und Evelyn Höller mit Kriminalhauptkommissar a.D. Georg Prüfling, Dozent an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW
Der Arbeitskreis der Bonner CDU "Innere Sicherheit" hat sich am 29. Juni 2015 mit dem Thema Respekt für unsere Polizei beschäftigt.

Bei einem Runden Tischgespräch wurde darüber diskutiert, wie die derzeitige Situation aussieht und was dagegen getan werden kann.

Gast des Abend war Georg Prüfling, erster Kriminalhauptkommissar a.D., der als ehemaliger Dienststellenleiter und noch aktiver Dozent an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW, vielfältige Erfahrungen wiedergeben konnte. Ebenfalls dabei war unser Oberbürgermeisterkandidat Ashok-Alexander Sridharan.

Die Zahl der Gewaltdelikte gegen Polizeibeamte nimmt stark zu. Über 80 % der Beamten wurden schon beschimpft, beleidigt oder bedroht, über 90 % davon sogar mehrfach. Nicht nur Polizeibeamte sind täglich mit Übergriffen konfrontiert. Auch Feuerwehrleute und Rettungskräfte werden immer öfter zur Zielscheibe von Gewalt. Es sind Menschen, die häufig ehrenamtlich in Notsituationen helfen, Menschenleben retten oder Eigentum sichern.

Neben den Ursachen einer gesamtgesellschaftlichen Veränderung, gilt aber auch, dass die Polizei als Freund und Helfer in Erscheinung treten muss. Hierfür sind vor allem die Solidarität und notwendige Unterstützung seitens der Politik unabdingbar.

AK besucht Bonner Feuerwehr
Bild vergrößert
Am 16. Juni 2015 hatte der Arbeitskreis „Innere Sicherheit“ der Bonner CDU Gelegenheit, die Feuerwehrwache 1 auf dem Lievelingsweg zu besuchen.
Mit einer Besichtigung des Fuhrparks begann die Führung. Hier ist die Feuerwehr Bonn modern und umfangreich ausgerüstet. Von Löschfahrzeugen bis hin zum Kranwagen und Spezialgerätschaften für U-Bahnen steht alles bereit.
Nach einem kurzen Grußwort des Amtsleiters Jochen Stein erläuterte dieser die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr in Bonn. Diese umfassen neben dem Brandschutz und Rettungsdienst, auch den Katastrophenschutz, Umweltschutz, Gefahrenabwehr, Wasserrettung und vieles mehr. Wir konnten uns überzeugen, wie komplex das Aufgabengebiet aussieht.
Der gemeinsame Leitstellenverbund zwischen der Stadt Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis vereinfacht die Prozesse bei der gegenseitigen Unterstützung zur Notrufbearbeitung und erübrigt die Vorhaltung einer jeweiligen Ausfall-Leitstelle. An mehreren Stellen zwischen angrenzenden Kommunen des Rhein-Sieg-Kreis und dem Stadtgebiet Bonn wird durch abgestimmte Alarmierungskonzepte der jeweils anderen Einsatzkräfte eine möglichst schnelle Hilfe und Unterstützung praktiziert.
Rund 275 Feuerwehrbeamte sowie etwa 30 Mitarbeiter in Verwaltung und Technik tragen dafür Sorge, dass die Stadt Bonn jederzeit auf Schadenlagen unterschiedlichster Art und Größe vorbereitet ist. Sie werden hierbei durch die Freiwillige Feuerwehr und Hilfsorganisationen unterstützt.
Herr Stein stand erklärend bereit und hat alle Fragen beantworten können.
Für die Teilnehmer der Bonner CDU bleibt der Eindruck in der Bundesstadt Bonn gut behütet, versorgt und bewacht zu sein.

Salafismus in Bonn, eine Herausforderung für die Politik
Das Interesse am Thema Salafismus ist weiterhin ungebrochen. Die Veranstaltung des Arbeitskreises innere Sicherheit der Bonner CDU unter der Überschrift „Salafismus – Brennpunkt Bonn „ am 20. Januar war ein Erfolg. Durch die Anschläge von Paris hatte die Diskussion auch eine traurige Aktualität bekommen.
120 Bürgerinnen und Bürger kamen in den Veranstaltungsraum der Stadtwerke Bonn, um sich zu informieren und um zu diskutieren. Denn nicht nur die Informationen durch die Referenten sollten die Veranstaltung ausmachen, auch war es Ziel Sorgen und Besorgnis der Bürgerinnen und Bürger aufzunehmen. Dabei wollte das Podium aber vor allem dazu beitragen, ein realistisches Bild der Situation zu zeichnen.
Gilt Bonn immer noch als Hochburg des Salafismus ? Wie ist die Sicherheitslage in Bonn einzuschätzen ? Was wird bundespolitisch vor allem von Seiten der CDU in der Integrationspolitik unternommen ? welche Möglichkeiten im Kampf gegen den gewalttätigen Salafismus gibt es ? Diese und mehr Fragen wurden in der Veranstaltung gestellt. Die Referenten widmeten sich dem Thema aus ganz verschiedenen Richtungen.
Elhakam Sukhni vom Institut für Islamische Wissenschaften an der Universität Osnabrück führte in das Thema ein, indem er die Entwicklung des Salafismus von einer theologisch motivierten Reformbewegung hin zu den heute vorherrschenden drei Strömungen beschrieb, von denen der puristische Salafismus sich unpolitisch zeige. Ein Teil der salafistischen Bewegung bezeichnete er als politischen Salafismus, einen Teil als dschihadistischen Salafismus. Aus diesen Strömungen rekrutieren sich die auch gewaltbereiten Muslime.
Die Integrationsbeauftragte der Stadt Bonn, Coletta Manemann, erklärte, daß die Hauptsstadtfunktion mit den zahlreichen Botschaften der arabischen Welt zu einer grundsätzlich positiven Lebenssituation für arabische Muslime geführt habe. Die Botschaften hätten Moscheen unterstützt und Schulen gefördert, prominentes Beispiel sei die König-Fahd-Akademie. So habe sich auch nach der Umsetzung des Bonn-Berlin-Beschlusses für Muslime in Bonn ein gutes Umfeld geboten.
Manemann plädierte dafür, nicht in den Bemühungen um interreligiösen Dialog nachzulassen. Für sie ist es wichtig, die jugendlichen Muslime mit Perspektiven für ein Leben in unserer Gesellschaft zu bieten. Oft seien Integrationsprobleme vorhanden und die Suche nach Anerkennung in der Gruppe führen zu Kontakten zu der salafistischen Szene. In diesem Zusammenhang machte sie darauf aufmerksam, dass ein großer Teil der Jugendlichen unreligiös sei. Deshalb halte sie religiöse Bildung für sehr wichtig, um den religiös motivierten Argumenten der Radikalen auch begegnen zu können. Manemann sprach auch das Problem der besonders radikalisierten Konvertiten an.

Ziel ist eine leistungsfähigere Polizei
Antrag des CDU-Kreisverbandes Bonn
an den CDU-Landesparteitag am 16. September 2006 in Münster

Ziel ist eine Senkung der Kriminalitätsrate
durch Arbeit des Kriminalpräventiven Rates
Gute Wünsche für den neuen Kriminalpräventiven Rat in Bonn
Handlungskonzept des Kriminalpräventiven Rates der Bundesstadt Bonn gegen die Krawalle und Überfälle Jugendlicher im Stadtgebiet
Schreiben von Edith Koischwitz, Vorsitzende des Kreispolizeibeirates an die OB
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Dieckmann,

als Vorsitzende des Kreispolizeibeirates Bonn wende ich mich aus tiefer Sorge um die sich häufenden Vorgänge jugendlicher Übergriffe, erst im Stadtbezirk Tannenbusch, nunmehr übergreifend auf den Stadtbezirk Bad Godesberg, an Sie.

Die Tatsache, dass jugendliche Banden mit Migrationshintergrund ihr Unwesen in unserer Stadt treiben und die Ordnungsbehörden darauf bisher konzeptlos reagierten, veranlasst mich, Sie dringend um die Einrichtung einer vernetzten Ordnungs- und Sicherheitspartnerschaft nach dem Vorbild der Städte Stuttgart oder Düsseldorf zu bitten.
Nehmen Sie sich des Themas „Innere Sicherheit in Bonn“ endlich an!
Es sind Jahre der Untätigkeit vergangen, die ersten Anzeichen sozialer Spannungen wurden von der Verwaltungsspitze schlichtweg ignoriert.

Die 12 Arbeitskreise der Bonner CDU sind eingesetzt durch den Kreisvorstand.

Alle Mitglieder sind herzlich zur Mitarbeit eingeladen.

Version 5.00 vom 10. Mai 2017 - © Andreas Niessner